Firefly MP3 Server

Mit Hilfe von einem DAAP-Servers kann ein zentrale MP3-Sammlung im gesamten Netzwerk verteilt werden. Sogar das bequeme Abspielen über iTunes, Rhytmbox, AmaroK und andere wird möglich.

In unserem Szenario verwenden wir einen Ubuntu-Server auf dem sich die MP3 auch befinden. Als erstes installieren wir den DAAP-Daemon „mt-daapd“:

apt-get install mt-daapd vorbis-tools flac

Nachdem dieser installiert worden ist, läuft dieser Daemon auf Port 3689 und wartet auf Dateien oder Anfragen. Nun ist es fast klar, dass wir die Konfiguration noch unseren Anforderungen anpassen müssen.

nano /etc/mt-daapd.conf

Wichtig sind hier folgende Änderungen:

  • admin_pw
    Hier wird das Administrator Kennwort für das Webinterface gesetzt. Sollte geändert werden!
  • mp3_dir
    In diesem Verzeichnis sollten sich die MP3-Dateien befinden. Wenn nicht, dann bitte das richtige Verzeichnis angeben.
  • servername
    Dieser Name wird an die Clients übertragen, wenn sie sich mit dem Server verbinden.
  • password
    Falls die Musiksammlung mit einem Passwort geschützt werden soll, kann hier ein Passwort eingetragen werden. Bitte nicht mit dem Administratorpasswort verwechseln.

Nun kann der Daemon neugestartet werden, damit er die neue Konfiguration einlesen kann:

service mt-daapd restart

Im Browser kann man den Daemon ansteuern und verwalten, dazu gibt man die IP des Servers oder wenn man am selbigen schon arbeitet „localhost“ gefolgt vom Port 3689 ein:

http://localhost:3689/

Hier ist es nun möglich über die Schaltfläche „Start Full Scan“ das Musik-Verzeichnis zu durchsuchen. So indexiert der Server alle MP3s und kann Playlisten erstelllen.

Mittlerweile sollten die Clients auch den eigenen Server sehen können  (z.B. iTunes) oder man kann manuell diesen DAAP-Server eintragen (z.B. bei Rhythmbox).

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2 Kommentare zu Firefly MP3 Server

  1. Daniela sagt:

    das klingt super!!! auch haben will!

  2. christian sagt:

    Sollte kein Problem sein. Ich schreib dir mal eine Anleitung zusammen und schick dir die Sachen per Mail. Wenn es nicht klappt, muss der Papa dir dann im November helfen.

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