Woche -2: Auf zum Abenteuer

In fast zwei Wochen fahren Heidi und ich für sechs Monate nach Kanada. Während unseres Aufenthaltes wollen wir dort arbeiten, das Land entdecken und Abenteuer erleben. Das Work&Travel-Visum des International Experience Canada (IEC)-Programms macht es möglich. Damit darf man bis zu einem Jahr im Land unbegrenzt arbeiten und leben.

Zu Beginn des Jahres wussten wir noch nichts von unserem Glück. Erst nachdem sich langsam herausstellte, dass ich mein Studium problemlos im Sommer pausieren konnte, entschieden wir uns zu diesem Schritt. Zunächst war Kanada auch noch nicht das endgültige Ziel. Alternativ waren Neuseeland und Australien zur Diskussion gestanden. Aber die Tatsache den Sommer in Deutschland gegen einen Winter auf der Südhalbkugel zu tauschen ließ uns für einen Sommer in Kanada entscheiden. Die ersten Reisevorbereitungen bestanden im Besuch einer Informationsveranstaltung eines Work&Travel-Reiseveranstalters. Im Vergleich zum übrigen Publikum zählten wir zwar schon fast zu den Oldies. Trotzdem erfuhren wir die ersten Details einer solchen Unternehmung. Eine Agentur hilft bei der Reiseplanung und kann einen vor Ort durch ein Office bei der Wohnungs- und Jobsuche helfen. Dafür bezahlt man auch eine Menge Geld. Nach längerem Abwägen entschieden wir uns den Aufenthalt selbst zu planen und zu organisieren. Als erste Hürde galt es das Visum zu beantragen.

Der Antrag für das Work & Travel-Visum war im Rückblick leicht auszufüllen. Man darf sich nicht von den Formularen Angst einjagen lassen. Im Februar schickten wir unsere Anträge nach Berlin zur kanadischen Botschaft und hofften darauf zwei der noch 1500 zur Verfügung stehenden Visa zu bekommen. Nach sechs Wochen erhielten wir dann problemlos unseren Letter of Invitation und dürfen nun in Kanada einreisen und für maximal ein Jahr wohnen und arbeiten. Der grobe Plan für die nächsten sechs Monate sieht vor, dass wir die erste Zeit in Vancouver verbringen und zum Schluss durch das Land traveln. Als Sahnehäubchen würden wir gerne ein paar Städte wie New York, Las Vegas, San Francisco und Seattle besuchen. Wenn wir eh schon in der „Nähe“ sein, dann bietet sich das einfach an.

In dieser Woche begannen wir uns langsam auf die Suche einer Unterkunft für die ersten Tage. Bis wir eine dauerhafte Bleibe finden kommen wir in einem Hostel unter. In dieser Zeit wollen wir uns intensiv um einen Job und Wohnung bemühen. Vancouver hat eine Menge Hostels zu bieten, wobei alle sich im ähnlichen Preissegment bewegen. Da wir hoffentlich nur übergangsweise in der Jugendherberge aufhalten wollen, sind wir auch bereit fast 30 kanadische Dollar zu zahlen.

Die Einleitung zur grossen Reise ist jetzt recht lang geworden, dafür geht es die nächsten Wochen hoffentlich kompakter mit mehr Bildern zu.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Kanada veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.