Woche 6: Craft Beer

Unsere letzte Woche in Vancouver ist vorbei und unser nächstes Ziel ist Vancouver Island. Wir haben hier eine sehr schöne Zeit gehabt, im Rückblick kann man sagen, dass wir fast Glück hatten keinen Job gefunden zu haben. Sonst hätten wir niemals so viel sehen und unternehmen können. Arbeiten werden wir die nächste Zeit aber trotzdem viel. Für jeweils ein paar Wochen werden wir als WWOOFer auf verschiedenen kanadischen Farmen arbeiten. Dafür dürfen wir umsonst dort wohnen und bekommen zu Essen. Damit können wir noch viel mehr vom Land sehen und haben noch mehr Kontakt zu den Leuten. Dazu gibt es aber nächste Woche noch viel mehr zu hören.


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Victoria Day und White Rock

In Kanada werden die Feiertage immer so gelegt, dass diese ein langes Wochenende ermöglichen. So feierten wir am 21. Mai den Victoria Day, obwohl die Queen Victoria erst am 24. Mai ihren 175. Geburtstag begeht. Aus diesem Anlass sind wir nach White Rock gefahren, da an einem Feiertag unsere Monatskarte auch in allen Zonen gültig ist. Gleichzeitig liegt White Rock sehr nah an der U.S.-amerikanischen Grenze. Leider war es uns zu Fuss nicht möglich die Grenze zu überschreiten. Willkommen im Autofahrer-Land 😉 Dafür hab es einen schönen Strandspaziergang bei rauem Seewetter und mitgebrachte Muffins von Tim Hortons.

Steamworks

Unter der Woche trafen wir uns mit Felix und Susanne von lieblingsbier.de im Steamworks Brewpub zum Lunch. Zum Ersten Mal auf unserer Reise gönnten wir uns leckere Burger (vegetarisch und nicht-vegetarisch) und probierten uns ein wenig durch das Sortiment. Dabei waren fast saisonale Biere, wie Hefeweizen und Pilsner, aber auch Klassiker wie Porter und IPA. Der Lunch zog sich bis in den Nachmittag, weil man bei gutem Essen, Bier und tollen Gesprächen sehr leicht die Zeit vergessen kann.

Vancouver Craft Beer Week Finale

Die Vancouver Craft Beer Week ging am Samstag ins Finale und gab uns in der Abschlussveranstaltung die Möglichkeit über 1000 verschiedene kanadische, belgische und amerikanische Biere zu verkosten. Das ganze Event war sehr schön aufgezogen, die begrenzte Anzahl an Tickets ließ den Verkostungsort zum Glück nicht aus allen Nähten platzen. Leider ließ die gewaltige Auswahl an verschiedenen Bieren keine allumfassende Verkostung zu. Trotzdem konnten wir uns zusammen mit Felix von lieblingsbier.de einen sehr guten Überblick über die Craft-Beer Szene von Vancouver verschaffen und auch interessante Gespräche mit den Brauern und Konsumenten vor Ort führen.

Fort Langley

Den letzten Sonntag haben wir in Fort Langley verbracht. In diesem Dorf wurde 1858 die Kronkolonie British Columbia ausgerufen. Unsere Fahrt von Vancouver zum Fort Langley dauerte gut 2 Stunden mit mehrmaligen Umsteigen. Dafür konnte man mit dem öffentlichen Nahverkehr vergleichsweise nah an das Dorf heranfahren. Zu sehen gab es viele kleine Shops und Gaststätten, die auch gut besucht waren. Das Fort selbst haben wir uns nicht genauer angeschaut, sondern sind am Flussufer flaniert und haben unser erstes Eis gegessen. Für über $3,50 bekommt man zwar nur eine Kugel, aber dafür doch gutschmeckendes Eis. Für einen kleinen netten Tagesausflug (vorallem mit Kindern) bei schönen Wetter eignet sich Fort Langley allemal.

Dinge, die man wissen sollte und die wir gelernt haben

  • während in Europa die Kugel Eis sehr günstig ist, muss man in Kanada sehr viel Geld auf den Tresen legen.
  • man kann auf vielfältige Weise um Geld auf der Straße gebeten werden (ungewollte Tipps erhalten und dann Geld zahlen müssen, der Ich-brauche-nur-noch-5-cent-für-die-fahrkarte-Trick oder Kaffeepulververkauf aus unbekannter Quelle auf offner Strasse)
  • am Wochenende sind fast alle Parkbänke mit Aussicht während dem Sonnenuntergang belegt
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