Woche 17: We rocked the Rockies

This is the first article about our journey through Canada in English. During our trip we met many friends, who can’t read German. So you don’t have to learn it, I will try to give you a short summary of each future article. The trip through the Rocky Mountains is almost over and we saw a lot of beautiful and amazing things. Besides a lot of hiking, we also visited the beautiful lakes and glaciers, which the National Parks could offer. Hiking around Mount Edith Cavell was surely one highlight by seeing the Angel Glacier. Also the Athabasca Glacier was very impressive by its cold temperatures even in summer and its huge dimensions. We also visited Jasper, Banff and Lake Louise and loved the neat little details of the village sceneries. Unfortunately I cannot describe every place we visited, because there is not enough time to write it down yet. But I hope the pictures are helping you to get an impression what we experienced.

Zum ersten Mal möchte ich versuchen einen Teil des Beitrags auf Englisch zu schreiben, da wir mittlerweile viele englischsprachige Freunde gefunden haben und ich ihnen auch die Möglichkeit geben möchte unsere Reise zu verfolgen ohne Deutsch lernen zu müssen. Ich möchte mich sehr für die Verzögerung meines Berichts entschuldigen, aber die Umstände ließen mir keine andere Wahl. Zum Glück waren es sehr schöne Umstände, die viel Spaß machten. Unsere Tour durch die Rocky Mountains kann als großer Erfolg betrachtet werden. Wir haben sehr viel gesehen, haben sehr viele Wanderungen unternommen, waren immer gut untergebracht, hatten keinen Unfall und wurden auch nicht von den Bären gefressen.


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An unserem letzten Tag in Edmonton wollten wir uns noch eine der größten Malls der Welt ansehen. Mit dem Bus erreichten wir die West Edmonton Mall in knapp 40 Minuten. Trotz eines Civic Holidays hatte diese bis 10 Uhr abends geöffnet. Wahrscheinlich aus diesem Grund war die Mall voll von shoppingwütigen Kanadiern und Touristen. Neben den normalen Einkaufsgeschäften konnte man hier eislaufen, Minigolf spielen, Boot fahren, klettern, Pinguine und Seelöwen beobachten. Berühmt ist das Einkaufzentrum aber für sein angeschlossenes Hotel, seinen Wasser- und Vergnügungspark. Das Hotel bietet verschiedene Themenzimmer, wie z.B. 1001 Nacht an, leider zu viel zu hohen Preisen, die unser Geldbeutel nicht stemmen kann. Der Wasserpark kann von der Mall eingesehen werden und hat ein großes Wellenbad mit unzähligen verschiedenen Rutschen im Angebot. Noch imposanter aber ist der Indoor-Vergnügungspark in dem man nicht nur unzählige Fahrgeschäfte und kleinere Spiele finden kann, sondern auch gleich mehrere Achterbahnen. Persönlich hatte ich den Eindruck, dass die Kanadier im Gegensatz zu den Deutschen wesentlich mehr einkaufen und auch sehr viel Geld für die angebotenen Freizeitaktivitäten ausgeben. Wir selbst haben uns auch mit neuen Kleidungsstücken eingedeckt und sind müde und fertig ins Hostel zurückgefahren.

Nach dem Aufenthalt in Edmonton führte unser Weg nach Hinton, eine kleine Stadt vor der Rocky Mountains. Zuvor hatten wir uns einen Mietwagen besorgt, der uns an die verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Wanderwege führen sollte. In Hinton bezogen wir ein Hotel, welches trotz des geringen Preises einigen Komfort für uns bot. Durch die doch rustikale Unterbringung bei manchen Farmen war dies eine gelungene Abwechslung. Noch am selben Abend nach der dreistündigen Autofahrt, machten wir einen kleinen Abendspaziergang am Beaver Boardwalk in Hinton. Die Stadt hat hier ein Gelände geschaffen auf dem man Biber in freier Wildbahn bei der Arbeit beobachten kann.
Unser erster Tag in den Rocky Mountains sollte mit einem Hike am Maligne Lake beginnen. Leider erfuhren wir am Parkeingang, dass eine Schlammlawine den Zugang zum See blockiert hat und der Weg voraussichtlich erst am Ende der Woche freigeräumt ist. Trotzdem konnten wir uns den Maligne Canyon ansehen. In der selben Gegend konnten wir auch zu den Miette Hotsprings fahren und nach dem Wandern ein entspannendes Bad im heißen Quellwasser nehmen. Die Betreiber der Pools verleihen auch bei Bedarf Badeanzüge im Stil des beginnenden 20. Jahrhunderts, so dass wir auch Reisegruppen beim lustigen Posieren mit diesen Unikaten beobachten konnten. Eine wirklich beeindruckende Wanderung führte uns zum Mount Edith Cavell auf die Cavell Meadows. Von dort hatten wir eine wunderbare Sicht auf den Mount Edith Cavell selbst und seine Gletscher. Der Angel Glacier ist dort das beliebteste Fotomotiv, da er einen Umriss eines Engels hat. Das ist aber im Winter wohl besser zu beobachten als im Hochsommer. Auf dem Weg trafen wir auch viele deutschsprachige Touristen und gingen im Gespräch vertieft auch mal den falschen Weg ;-). Ebenso beeindruckend waren die Wasserfälle, die wir auf unserer Tour gesehen haben. Die Athabasca und Sunwapta Falls waren eine gut besuchte, aber auch imposante Sehenswürdigkeit. Jasper ist ein kleiner und netter Ort, in dem wir immer mal wieder Halt gemacht haben, um etwas zu Essen oder unsere Trinkwasservorräte aufzufüllen. Auf der Fahrt vom Jasper National Park nach Banff über den berühmten Icefields Parkway, besuchten wir den Athabasca Glacier und waren von den tiefen Temperaturen, der Aussicht und den Gletscherdimensionen überwältigt. In Banff übernachteten wir wieder in einem HI Hostel und genossen dort unser kostenloses Pancake-Frühstück. Die Stadt Banff ist wesentlich touristischer und quirliger als Jasper, bietet aber eine Mall mit einem günstigen Food Court. Wir besichtigten kurz das legendäre Spring Falls Hotel in der Stadt und die direkt anliegenden Bow Falls. Von hier konnten wir den Lake Louise sehr gut erreichen und verbrachten einen schönen Tag beim Wandern. Auf dem Weg zum Lake Agnes kommt man an einem gemütlichen, wenn auch überlaufenen Teahouse vorbei und kann auf den türkisblauen Lake Louise hinunterschauen. Nicht weit weg fanden wir den Lake Moraine, der auch einen kurzen Trail durch eine beeindruckende Moränenlandschaft bot. Unseren letzten großen Hike machten wir auf den Sulphur Mountain in Banff. In gemütlichen zwei Stunden erreichten wir den Gipfel und hatten ein wunderbares Panorama über die gesamte Gegend. Abschließend in dieser Woche machten wir noch einen Abstecher zu den Vermilion Lakes, um uns ein wenig zu erfrischen und zu erholen.

Leider konnte ich nicht über alles schreiben, was wir gesehen und erlebt haben, da mir schlicht die Zeit gefehlt hat. Selbst in der folgenden Woche ist viel passiert und abends rief das Bett, so dass das Schreiben etwas auf der Strecke bleiben musste. Urlaub kann echt anstrengender sein als Arbeit. Zum Glück ist er aber auch viel schöner 🙂 Und ein paar Geschichten müssen wir uns schließlich auch aufheben, um sie nach unserer Reise erzählen zu können.

Dinge die man wissen muss, und die wir gelernt haben

  • auch wenn der Eintritt der National Parks nur bis 16 Uhr des nächsten Tages gilt, darf man trotzdem noch den Abend im Park verbringen
  • bestellt man bei der richtigen DiscountCar Filiale das günstigste Auto, bekommt man IMMER ein Upgrade, da manche grundsätzlich keine kleinen Autos haben (Tipp: Gateway Boulevard)
  • Tanken in der Rockies ist sehr teuer, Banff hat jedoch komischerweise moderate Preise
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