New York, New York

This week is our week in New York! We are really glad by having the opportunity to visit the States besides Canada. With the Greyhound Discovery Pass we are able to travel through the US as well. New York was big, crazy, overwhelming and a great experience for us. In the four days we had enough time to see all the major sights and could also relax at Central Park and on Coney Island. The next three days we will spent our time sitting in the bus on the way to San Francisco. California here we come!

New York, New York. Jetzt waren wir auch dort und können mitreden 😉 Wir sind sehr froh, dass wir mit dem Greyhound Discovery Pass die Möglichkeit haben auch in die Staaten zu fahren. New York ist eine wahnsinnige Stadt: laut, verrückt, schön, abwechslungsreich, grün, anstrengend, schnell, kontrastreich und noch so vieles mehr. Wir hatten vier Tage Zeit viele Sehenswürdigkeiten zu besuchen, aber auch mal im Central Park oder auf Coney Island auszuspannen. Die nächsten drei Tage verbringen wir dann wieder im Bus auf dem Weg nach San Francisco. Kalifornien wir kommen!

Nach unserem tollen Roadtrip durch den Osten Kanadas mussten wir uns leider von Anna und Maria in Toronto verabschieden. Die Mädels flogen zurück nach Deutschland während wir den nächsten Greyhound Bus in Richtung New York nahmen. Die Fahrt dauerte 11 Stunden und ging über Nacht, so dass wir am frühen Morgen am Bus Depot in New York City ankamen. Aufregend war der Grenzübergang an der Rainbow Bridge in Niagara Falls, da er mitten in der Nacht passierte und wir einige Stunden später sogar nochmal und diesmal recht unvermittelt von schwer bewaffneten Grenzpolizisten kontrolliert wurden. Dabei müssen wir aber über alle Maßen brav deutsch ausgesehen haben, weil der Beamte sich wirklich nur sehr kurz unterhalten wollte. Im Gegensatz zu manch anderen Passagieren, die ihre gesamte Lebensgeschichte erzählen mussten. Müde und fertig von der Fahrt gingen wir zunächst auf die Suche nach einem Kaffee und standen danach gleich mitten auf dem Times Square. Dort konnten wir uns sogar an von der Stadt aufgestellten Tischen hinsetzen und gemütlich Frühstück machen. So muss ein New York Besuch beginnen!

Nach dem Einchecken in unser Hotel in Brooklyn ging es wieder nach Manhattan wo wir uns den Ground Zero, die Wall Street und all die berühmten Kaufhäuser wie Macys oder Bloomingdale ansahen. Als besonderes Schmankerl fuhren wir mit der kostenlosen Fähre nach Staten Island und konnten Fotos von der Skyline New Yorks und seiner Freiheitsstatue machen. Am ersten Tag zeigte sich die Stadt mit einem fast tropischen Klima, man konnte kaum glauben, dass es bereits Oktober war. Zwar hatten wir keinen Sonnenschein, dafür eine recht hohe Luftfeuchtigkeit. Trotz der vielen Eindrücke mussten wir dann früh ins Bett, um den fehlenden Greyhound Schlaf nachzuholen.

Nach fast 12 Stunden Schlaf waren wir fit und bereit einen vollen Tag in New York zu unternehmen. Im Hotel konnten wir uns mit Frühstück to go eindecken und damit gleich mit der Subway nach Manhattan fahren. Mit einem 7 Tages Ticket konnten wir überall in New York City herumfahren und mussten uns keine Gedanken mehr über Fahrkarten machen. So konnten wir uns bei Tiffany’s umsehen, mehrere Kirchen besichtigen und einfach durch die Häuserschluchten flanieren. Nicht weit weg von Midtown befindet sich der Central Park, den wir auch als Erholung vom Großstadttrubel nutzten. Bei gefühlten 30 Grad und 100 Prozent Luftfeuchte kam richtiges Jungle Feeling auf. Abends haben wieder eine Bootsfahrt nach Staten Island gemacht, um New York und die Statue of Liberty bei Nacht sehen zu können. Zurück im Hotel standen wir erstmal vor verschlossener Zimmertüre, weil das elektronische Schloss seinen Dienst verweigerte. Mit Hilfe des Nachtportiers kamen wir aber dann trotzdem wieder ins Zimmer und schließlich auch ins Bett.

Den letzten vollen Tag haben wir mit einem klassischen Frühstück bei Tiffany’s begonnen. Mit Croissant bewaffnet wurden Fotos vor dem berühmten Geschäft gemacht. Das Wetter hatte an diesem Freitag extra für uns aufgemacht und strahlenden Sonnenschein beschert. Aus diesem Anlass sind wir zum Top of the Rock, der Aussichtsplatform des Rockefeller Center gefahren. Nach einer guten Stunde Wartezeit, die wir aber gut fürs Postkarten kaufen verwenden konnten, ging es mit einem Hochgeschwindigkeitsaufzug in die 70. Etage. Von dort hatten wir eine atemberaubende Aussicht auf New York. Das nächste Ziel des Tages war Coney Island in Brooklyn. Dort ließen wir es uns in der Sonne liegend gut gehen und streckten unsere Füße in den dann doch kühlen Atlantik. Damit hatten wir auch unser Ziel erreicht von der Pazifik- zur Atlantikküste zu reisen. Unser Abendessen gönnten wir uns dann auf dem Washington Square. Dort treffen sich allerhand Künstler und Musiker und schaffen eine schöne Atmosphäre am Abend. Abschließend ging es schon fast in alter Tradition wieder nach Staten Island, um die Skyline von New York diesmal ohne Wolken oder Nebel bestaunen zu können. Auf dem Weg zum Hotel zog es uns dann auch nochmal auf den Times Sqaure. Abends ist der Platz noch mal mehr beeindruckend als tagsüber. Hier kann man die Stadt sehen, die niemals schläft.

Morgen geht es mit einer dreitägigen Busfahrt nach San Francisco. Wir sind schon sehr aufgeregt, ob alles klappen wird, in welcher Verfassung wir ankommen und ob wir dort noch baden können. Dann wird es nur noch einen Eintrag geben, der unsere Reise abschließt. Es ist unglaublich wie schnell 26 Wochen vergehen können.

Dinge, die man wissen muss und die wir gelernt haben

  • vor dem Besuch des Sony Technology Labs und des Ground Zero muss man ein kostenloses Ticket besorgen
  • In der Ubahn sollte man sich warm anziehen, da die Wägen stark klimatisiert sind.
  • es gibt zwei Orte, um New York von oben zu sehen: Empire State Building und Rockefeller Center
  • die Fähre nach Staten Island ist kostenlos und fährt an der Freiheitsstatue und Ellis Island vorbei
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