Woche 26: San Francisco

At the end of our journey we visited San Francisco and spend some amazing days there. After a long bus trip from New York we could explore the city, see the Golden Gate Bridge, have a ride with the Cable Cars and enjoyed the last days of the travel. Back in Vancouver, we spent a wonderful time with family and friends. We are sad that this time of our life is now over, but also happy to come home and meet everybody again we love and missed.

Am Schluss unserer Reise fuhren wir nach San Francisco und verbrachten dort noch einige wundervolle Tage. Nach einer langen und doch anstrengenden Busfahrt konnten wir die Stadt erkunden, die Golden Gate Bridge sehen, mit den Cable Cars fahren und die letzten Tage unseres Urlaubs genießen. Wir sind traurig, dass die Reise nun ein Ende findet, aber wir freuen uns zugleich sehr alle zu Hause wieder zu sehen, die wir lieben und so vermisst haben.

Nach einer dreitägigen Busfahrt von New York, die am Samstag begann und erst am Dienstag endete, kamen wir in San Francisco an. Während der Fahrt durchquerten wir ganz Amerika und konnten viel von den unterschiedlichen Landschaften sehen. Zunächst war da der noch dicht besiedelte Osten Amerikas, dann die große weite Prärie Kansas, gefolgt von der Wüstenlandschaft Nevadas hin zu dem südländischen Flair Kaliforniens. Nicht immer war die Fahrt angenehm, aber für den Preis kann man nicht günstiger in Nordamerika reisen (Anhalter fahren mal ausgenommen). Nachmittags erreichten wir schließlich San Francisco und checkten im Casa Loma Hotel ein. Zum ersten Mal waren wir in einem Hotel/Hostel-Hybriden untergebracht, in dem die Zimmer zwar wie in einem Hotel eingerichtet waren, aber die Toiletten und Duschen auf dem Gang zu finden waren. Aber für unseren Preis hatten wir auch keine fünf Sterne Unterkunft erwartet.

Am ersten San Francisco Tag fuhren wir mit der F-Linie zum Fishermans Wharf. Die historischen Streetcars der F-Linie stammen aus der ganzen Welt und wurden von der Transit-Gesellschaft restauriert und hier wieder zum Einsatz gebracht. So fuhren wir mit einer Straßenbahn aus Kuba in Richtung Hafen. Dort erwartete uns der Pier 39 wo die meisten Geschäfte und Restaurants zu finden sind. Nicht nur viele Touristen, sondern auch Seelöwen tummeln sich dort, die sich am Pier ihren Platz zum Sonnenbaden ausgesucht haben. Was wäre ein Besuch in San Francisco ohne die Golden Gate Bridge gesehen zu haben? Mit dem Bus fuhren wir bis zur Mautstelle der Brücke. Als Fußgänger konnten wir über die Brücke gehen, Fotos schießen und das Besucherzentrum besichtigen. Bevor wir wieder in die Stadt zurückfuhren ging es schnell an den Strand bevor das Wetter umschlug. Am Ocean Beach konnten wir uns einen Eindruck verschaffen, wie schön es im Sommer sein muss, wenn man in dem feinen Sand liegt und den Blick aufs Meer genießt. Direkt vom Strand konnten wir in den Golden Gate Park gehen und haben dort ein paar Bisons besucht und Windmühlen besichtigt. Auf dem Weg zum Hotel ging es dann noch kurz zum Alamo Square, von dort konnten wir die Painted Ladies sehen und uns daran erinnern, dass die Sitcom Full House ebenfalls in San Francisco spielte.

Unser zweiter Tag startete mit einer Cable Car-Fahrt von der Market Street zur Lombard Street. Wir stiegen an einer Endhaltestelle zu und mussten wegen dem großen touristischen Andrang sehr lange warten. Dafür konnten wir die Wägen beobachten, wie sie dort umgedreht werden (alles noch in Handarbeit). Zwar sind die Cable Cars nicht die schnellsten Fortbewegungsmittel, dafür macht es einen Heidenspaß die steilen Straßen damit hoch und runter zufahren. An der Lombard Street wollten wir uns dann die krummste Straße der Welt ansehen. Sie windet sich auf dem Russian Hill hinauf und wird wohl nur von vielen Touristen benutzt, die langsam hinunterfahren. Nicht weit weg befindet sich das Octagon House, welches acht Seitenwände besitzt und architektonisch ganz sicher eine Ausnahme zu den anderen Gebäuden bildet. Das Innere wurde von einem Verein restauriert und mit Antiquitäten aus der Gründerzeit bestückt. An bestimmten Tagen im Monat ist das Haus geöffnet und kann dann besichtigt werden. Wir erhielten eine ausführliche und interessante Führung und waren überrascht, dass wir mehr sahen, als wir zunächst erwartet hatten. Im Reiseführer hatten wir gelesen, dass man vom DeYoung-Museum im Golden Gate Park eine gute Aussicht auf die Stadt haben könne. Leider kamen wir zu spät dort an und konnten nicht mehr auf dessen Turm gehen. Mittlerweile war es dunkel geworden und wir spazierten noch am Fishermans Wharf entlang, um schöne Nachteindrücke von San Francisco zu sammeln.

Am Freitag mussten wir die Stadt auch schon wieder verlassen, da nachmittags unser Bus nach Vancouver fuhr. Trotzdem nutzen wir noch die Gelegenheit in das Stadtviertel Ashbury-Heights zu fahren, welches das ehemalige Hippie-Viertel ist. Wir fanden vor allem viele hippe und moderne Kleidungsläden und Restaurants, so dass der Hippie-Flair nur noch von der Wandmalereien und den Growshops verströmt wird. Letzte Station für uns war dann noch das Westfield Center, eine große Shopping Mall. Dort konnten wir die letzten US-Dollars auf den Kopf hauen, bevor es wieder zurück nach Kanada ging. Im Center gibt es auch eine Rolltreppe, die nicht gerade sondern kreisförmig installiert wurde. Mit dem Greyhound Bus fuhren wir dann in 26 Stunden nach Vancouver wo sich dann das Ende unserer Reise abzeichnete.

In unseren letzten beiden Tagen in Vancouver konnten wir uns noch mit Freunden und Familie treffen, Souvenirs einkaufen und die letzten sechs Monate Revue passieren lassen. Wir hatten eine wirklich schöne und außergewöhnliche Zeit in Kanada und sind sehr glücklich diese Chance genutzt zu haben. Nicht nur haben wir neue Familienmitglieder und Freunde hier getroffen, sondern werden auch jede Menge Ideen und Inspirationen mit nach Hause nehmen. Mir hat es rückblickend sehr viel Spaß gemacht, diese Wochenberichte zu schreiben, da es nicht nur informativ für die Daheimgebliebenen sein sollte, sondern auch eine Art Tagebuch für uns selbst darstellt.

Abschließend bleibt noch zu sagen: We did it! A Mari Usque Ad Mare!

Dinge, die man wissen sollte und die wir gelernt haben

  • Ursprünglich wollten wir mit der Buslinie 76 über die Golden Gate Brücke fahren und in den Marine Headlands spazieren gehen, aber diese Linie fährt nur Sonntags und Feiertags.
  • Das Octagon House kann jeden 2. Donnerstag und Montag im Monat kostenlos besichtigt werden.
  • Das DeYoung-Museum lässt bereits um 16:30 keine Besucher mehr ins Gebäude und somit auch nicht mehr auf den Turm
Dieser Beitrag wurde unter Kanada veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.