Mehrere Bilder in eine PDF konvertieren

Um mehrere JPG-Bilder in ein PDF zu konvertieren genügt ein simpler Aufruf des
convert-Befehls auf einem unixartigem System.

convert image*.jpg images.pdf

Am Besten werden die Bilddateien mit Zahlen im Dateinamen sortiert, damit diese auch in der richtigen Reihenfolge im PDF erscheinen.

Quelle: http://forum.ubuntuusers.de/topic/jpeg-zu-pdf-1/#post-927722

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Kapitel- bzw. Abschnittstitel in Kopfzeile bei LaTeX

In einer Abschlussarbeit wird of der Kapitel oder Abschnittsname in die Kopfzeile gesetzt, damit sich der Leser orientieren kann. Lange Zeit war ich mir nicht sicher wie das funktionert bzw. habe nur einen Codeschnipsel gefunden, der mir Unterabschnittsnamen in die Kopfzeile schreibt. Mit Hilfe eines Latexbuches [1] konnte ich den Mechanismus erstmals nachvollziehen.

\usepackage{fancyhdr}
\pagestyle{fancy}
\setlength{\headheight}{15pt}
\pagestyle{fancyplain}
\renewcommand{\sectionmark}[1]{\markboth{#1}{}}
\lhead{\fancyplain{}{\textit{\leftmark}}}

Zunächst wird das Package fancyhdr und für den Style fancy verwendet. Damit erscheint eine Linie auf der Kopfzeile. Durch die Neudefinition des Befehls \sectionmark erreicht man, dass für jeden Abschnitt der Titel durch die Funktion \markboth Kolumnentitel überommen wird. Dabei ist \markboth eine kombinierte Funktion aus \markleft und \markright. Auf die linke Seite der Kopfzeile kann man nun mit \lhead den Titel ausgeben. Die Funktion \fancyplain erwartet zwei Argumente: das erste Argument wird ausgegeben, falls ein leeres Seitenlayout angefordert wird (zum Beispiel im Titel oder Anhang), das zweite Argument wird im Normalfall zurückgegeben [2].

[1]    Günther, K.: LATEX ge-packt [die wichtigsten LATEX-Befehle kompakt erläutert, Einsatz nützlicher TEX-Befehle, Verwendung zusätzlicher Makropakete]. Bonn: Mitp-Verl., 1. Aufl., 2002

[2]    http://en.wikibooks.org/wiki/LaTeX/Page_Layout

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Deutsche Rechtschreibung für WinShell

Manchmal erstelle ich meine LaTex-Dateien mit WinShell und ärgere mich jedes mal wenn die automatische englische Rechtschreibüberprüfung meinen gesamten Text rot unterkringelt. Zwar könnte ich die Überprüfung ausschalten, aber wenn diese Funktion schon angeboten wird dann will ich sie auch nutzen. Nun stellt sich die Aufgabe WinShell die neue deutsche Rechtschreibung beizubringen. Nach einer kurzen Recherche im WinShell-Forum fand ich einen Beitrag in dem beschrieben wird wie man neue Wörterbücher einbindet. Was mich wirklich von den Socken gehauen hat ist die Tatsache, dass man OpenOffice-Wörterbücher verwenden kann.

  1. Zunächst lädt man sich ein Wörterbuch aus dem Extensions Repository herunter. Man sollte nun eine *.ext-Datei in seinem Download-Ordner finden.
  2. Diese Extension ist im Prinzip nichts anderes als ein Zip-Archiv. Benennt man die Datei in *.zip um, kann man den Inhalt entpacken. Darin sollte man nun die entsprechenden *.dic und *.aff-Dateien finden.
  3. Beide Dateien müssen nun in das Dictonaries-Verzeichnis der WinShell-Installation kopiert werden. Gegebenenfalls können diese in de_DE.dic und de_DE.aff umbenannt werden.
  4. In WinShell kann die Rechtschreibüberprüfung aus dem Menü unter Einstellungen -> Allgemein von en_US in de_DE (bzw. de_DE_igerman98) umgestellt werden.

Fenster der Einstellungen von WinShellDieses Beispiel wurde jetzt nur für die neue deutsche Rechtschreibung durchgeführt. Natürlich ist es möglich jede andere Sprache herunterzuladen und einzubinden.

Update: Anscheindend muss die Zeichenkodierung von Wörterbuch und Dokument übereinstimmen. Dass heisst: Schreibt man sein LaTex-Dokument in einer UTF-8 Kodierung, so muss das Wörterbuch ebenfalls dieses Format besitzen. Sonst kann es (und es wird auch) Probleme mit der Erkennung von Umlauten geben. Dem kann man einfach Abhilfe schaffen indem man mit einem Editor (z.B. Notepad++) die Zeichenkodierung der *.dic und *.aff-Dateien entsprechend konvertiert.

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Update der Blogsoftware WordPress auf 3.3

Seit gestern ist die neue WordPressversion 3.3 draussen. Mit einem einfachen Klick wurde auch hier aktualisiert. Neu ist vorallem ein Drag&Drop-Uploader, mit dem Dateien einfacher hochgeladen werden können. Die Bedienung im Dashboard wurde einfacher gestaltet und einige leichte Verbesserungen “unter der Haube” sind geschehen.

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MySQL Joins

Ich habe einen schönen Artikel über Joins gefunden, der mir zum ersten mal die Sache gut erklären konnte. Bei mir sollte eine Abfrage von zwei normalisierten Tabellen aus einer Anruferliste, die Telefonnummer und der Name des Anrufers ergeben. Bisher habe ich bei solchen Dingen immer ein SELECT aus zwei Tabellen mit einer WHERE-Bedinung bemüht. Der Nachteil dieser Methode ist, das in jeder Datensatz der einen Tabelle der anderen zugeordnet werden muss. Sonst wird ein nicht zuordnenbarer Datensatz ausgeblendet. Bei einer Telefonliste kann es aber durchaus vorkommen, dass ein neuer Anrufer sich meldet, dessen Name noch nicht in der Namenstabelle ist.

SELECT
	anrufe.zeit,
	anrufe.nummer,
	anrufer.name
FROM anrufe, anrufer
WHERE anrufe.nummer = anrufer.nummer;

Abhilfe schaffen kann man hier mit einem LEFT JOIN. Dieser sagt aus das die linke Tabelle in jeden Fall ausgegeben wird und nur durch die rechte (gejointe) Tabelle ergänzt wird.

SELECT
	anrufe.zeit,
	anrufe.nummer,
	anrufer.name
FROM anrufe
LEFT JOIN anrufer
ON anrufe.nummer = anrufer.nummer;

Der Artikel bei selfhtml.org geht noch auch weitere Varianten eines JOINs ein.

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Absatz nach Tabelle löschen

Wenn man in OpenOffice oder Libreoffice eine Tabelle einfügt, findet sich nach der Tabelle ein Absatz der direkt anschließt. Mich stört dieser Absatz sehr, da er unteranderem das Layout durcheinander bringen kann.

Auf dem OpenOffice Wiki habe ich dann die (einfache) Lösung gefunden. Man setzt den Cursor am Ende der letzten Zelle (unten rechts) und drückt Strg+Umschalt+Entf. Damit verschwindet der Absatz. Für den Mac gilt folgende Kombination: +Umschalt+Entf. Im Wiki findet man noch mehr Möglichkeiten den Absatz zu entfernen.

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Hopfenernte

In meinem bisherigen Ausbildungs- und Berufsleben hatte ich nur mit Hopfenpellets zu tun. Die Vorteile liegen auf der Hand, wenig Platzbedarf, leichte Handhabung und grosses Angebot bestimmten meine Wahl. Trotzdem hat es mich immer gereizt Hopfendolden einzusetzen. Meine Erfahrungen damit sind eher gering, kenne ich eher die theoretischen Grundlagen. In einigen Hobbybrauer-Foren haben ich auch gelesen, dass sich die Dolden durchaus positiv auf den Geschmack auswirken können.
Mir wurden netterweise die Dolden einer Hopfenpflanze überlassen. Das Spannende daran ist, dass ich nicht genau weiss, um welchen Hopfen es sich handelt, noch wie hoch der alpha-Säuregehalt der Dolden ist.

frisch gezupfter Hopfen

Bei Regenwetter wurden die Dolden gezupft und wir bekammen so um die 200 g Hopfen beisammen. Nach einer kurzen Recherche im Internet fand ich heraus, dass Hopfen als Grüngut noch 80-85 % Wasser besitzt. In Ermangelung an eigenen Analysengeräte gehe ich mal davon aus, dass die Dolden locker bei 85 % liegen. Für die Lagerung des Hopfens ist es nun wichtig, dass er auf einen Wassergehalt von ca. 11 %  getrocknet wird. Diese Trocknung sollte nicht über einer Temperatur von 65 °C geschehen.

frischer Hopfen auf Backblech zum Trocknen

Als Darre musste der heimische Ofen herhalten, der bei 50 °C Umluft die Dolden auf unterster Schiene trocknete. Ein Kochlöffel in der Tür ließ einen ständigen Luftaustausch zu. Durch das Aufstellen einer Massenbilanz ist es möglich den Wassergehalt anhand des Gewichts zu berechnen. Dabei bestimme ich das Gewicht vor dem Trocknen m_1 und nach dem Trocknen m_2. Beim Trocknen bleibt die Trockenmasse m konstant, so dass man hier gleichsetzen kann.

  m_1 = m_1 \cdot x_1 + m \\  m_2 = m_2 \cdot x_2 + m \\  \frac{m_1}{m_2} = \frac{1-x_2}{1-x_1}

 

Durch Einsetzen der gemessenen Werte von m_1 = 195~g und m_2 = 66~g nach zwei Stunden Trocknung ergibt sich folgender Wassergehalt.

  x_2 = 1 - \frac{m_1}{m_2} \cdot (1 - x_1) = 1 - \frac{195~g}{66~g} \cdot (1 - 0,85) = 0,26 = 26 \%

 

getrockneter Hopfen auf Backblech

Mit 26 % ist der Gehalt immer noch zu hoch. Es musste weiter getrocknet werden. Auch wenn die Annahme nicht ganz sauber ist, wollte ich eine Abschätzung über die Trocknungsdauer mit Hilfe der linearen Regression geben. In zwei Stunden hatte ich einen Wassergehaltsunterschied von \Delta x_1 = 0,85 - 0,26 = 0,59 erfahren, in welcher Zeit habe ich einen Unterschied von \Delta x_2 = 0,85 - 0,11 = 0,74 erreicht?

  \frac{x_1}{t_1} = \frac{x_2}{t_2} \\  t_2 = \frac{x_2}{x_1} \cdot t_1 = \frac{0,74}{0,59} \cdot 2~h = 2,5~h

 

Nach Ablauf der zweieinhalb Stunden wurden die Dolden noch ein letztes Mal gewogen und ihr Wassergehalt bestimmt.

  x_2 = 1 - \frac{195~g}{54~g} \cdot (1 - 0,85) = 0,1 = 10 \%

 

Mit 10 % liegt der Wassergehalt etwas darunter, aber über Nacht nimmt der Hopfen wieder etwas Wasser über die Luft auf. Erst am nächsten Tag nach ca. 8 h kamen die Dolden in einen Gefrierbeutel und wurde in den Eisschrank gelegt. Dort lagern sie nun bis sie zum nächsten Sud eingesetzt werden.

Getrockneter Hopfen

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Kampenwand

An einem Sonntag, parallel zur KAB Bergmesse war es mal wieder soweit, die Familie geht zum Wandern. Mit dem Auto fuhren wir nach Hohenaschau im Chiemgau. Geparkt wurde der Talstation der Kampenwandbahn. Geplant war der Aufstieg von der Station bis zur Sonnenalm. Der Weg führte uns durch Wald und über Wissen, aber auch ein kleines Stück Teerstrassr galt es zu bewältigen. Auf der Alm trennte sich die Gruppe, ein Teil ging zur Kampenwand und der andere zur Messe.

Der Aufstieg zur Wand gestaltete sich am Anfang schwieriger als gedacht, da ein steiler mit viel Schotter ausgestatteter Weg zu den Felsen führte. Der Spass begann bei den Felsen wo wir selbst als ungeübte Kletterer gut voran kamen. Auch die Tatsache, dass an diesem Tag der Gipfel etwas überlaufen war, störte uns nicht an unserer Brotzeit und der Aussicht.

Der Abstieg von der Wand zur Sonnenalm gestalte sich genauso leicht bzw. nervig durch den Schotter. In der Alm gönnten wir uns als wiedervereinte Gruppe eine kleine Stärkung. Schließlich brachte uns die Seilbahn wieder sicher ins Tal und zum Auto. Mal abgesehen von kleineren Rabattverhandlungen mit der Bahnvetwaltung.

Auf dem Weg kamen wir an sehr vielen Almen vorbei. Besonders hervorgetan hat sich hier die Gorialm. Bei nächsten Mal sollten wir hier mal einkehren. Da es auch Übernachtungsmöglichkeiten auf der Sonnenalm gibt, wäre ein mehrtägiger Besuch der Kampenwand auch zu Erwägen. Allerdings war die Übernachtung mit 37,50 € pro Person (mit Frühstück) etwas teuer angelegt.

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Reset des Samsung Galaxy Tabs

Nachdem sich mein Samsung Galaxy Tab vollkommen aufgehängt hatte wurde der Bildschirm schwarz und reagierte nicht mehr auf Tasteneingaben. Selbst das lange Drücken des Einschalteknopfs für 10 Sekunden brachte kein Erfolg.

Beim Recherchieren im Internet habe ich auf http://android.pdassi.de eine passende Lösung gefunden. In einem Tipp wird beschrieben, wie man einen Hard Reset beim Tab durchführt.

Das Samsung Galaxy Tab kann auch mit folgenden Tasten zurückgesetzt werden. Wenn das Tab ausgeschaltet ist, halten Sie die Lautstärke-Taste (Volume down) nach unten (-) gedrückt und drücken Sie kurz die Einschalttaste (Power).
http://android.pdassi.de/showtip.php?id=27

Zwar lief mein Tab noch, wobei ich das nicht ganz nachvollziehen kann, da der Bildschirm komplett schwarz war und keine Knöpfe gedrückt werden konnten. Nachdem ich die Lautstärke-Taste und die Einschalttaste drückte, konnte ich das Tab mit der Einschaltetaste wieder normal starten. Es ist nichts kaputt oder verloren gegangen.

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Fehlerbalken in LibreOffice Calc

Für die Darstellung von Datenreihen in einem Diagramm benötige ich Fehlerbalken. Bei jeder Probe habe ich drei Messwerte vorliegen und für jeden Datenpunkt (den Mittelwert der drei Messwerte) möchte ich die Standardabweichung als Y-Fehlerbalken anzeigen lassen.

Zunächst ließ ich die rohen Messwerte in dem Diagramm anzeigen und fügte einfach den Y-Fehlerbalken ein und wählte die Standardabweichung aus. Somit zeigt mir Openoffice die Standardabweichung aller(!) Messwerte an. Mein Ziel war es aber für jede Probe einzeln ihre Standardabweichung anzeigen zu lassen.

Leider kommt man bei der Problemlösung nicht um ein wenig Handarbeit. In einer weiteren Spalte berechnet man den Mittelwert dieser Messwerte (es können auch mehr wie drei Werte sein). Die nächste Spalte berechnet dann die Standardabweichung der Daten. Das neue Diagramm soll aus den Mittelwerten erzeugt werden. Nun kann man beim Einfügen des Y-Fehlerbalkens als Fehlerkategorie auch einen Zellbereich auswählen. Wählt man nun die Spalte mit der Standardabweichung aus, so erhält man ein Diagramm, welches für jeden Datenpunkt die eigene Standardabweichung darstellt.

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